Schippern auf der Elbe in Hamburg

Moin Moin,

ihr Landratten! 😉

Wir waren zum Geburtstag meiner Frau im September für ein verlängertes Wochenende in Hamburg. Wir waren schon oft in Hamburg, aber wir sind – warum auch immer – nie mit einer Barkasse auf der Elbe rumgeschippert. Gut, ist halt ein typisches Touristending. Aber hey, wir sind ja schließlich auch Touristen! 😉

An Ort und Stelle hat man natürlich die Qual der Wahl. Wenn es eins gibt in Hamburg, dann Fischbrötchen und Barkassen. Unsere Wahl fiel dann auf die Martime Circle Line, kostet pro Erwachsener 16 Euro. Preislich liegen aber alle Fahrten in diesem Rahmen. Bei diesem Anbieter hat man die Möglichkeit an verschiedenen Stationen aus- und am selben Tag auch wieder einzusteigen. Wir waren etwas faul und haben das Ganze als Hafenrundfahrt genutzt.

 

Sollte man vor Beginn der Fahrt oder im Anschluss noch etwas Zeit haben – die Fischbrötchen an der Landungsbrücke 10 sind wirklich zu empfehlen! So einen Bismarck-Hering im Brötchen hatte ich bis dato noch nicht gegessen. Da lohnt es sich auch etwas länger in der Warteschlange zu stehen.

Glaubt man gar nicht, aber die Barkasse schaukelt ganz schön. Teilweise eine Herausforderung, da gute Fotos hinzubekommen. Zumal ich auch etwas das Fotografieren vergessen habe, als wir an den Frachtern vorbei gefahren sind. Da kommt halt echt das Kind in mir hoch – unglaublich, dass diese Riesen überhaupt schwimmen können.

Irgendwann gelangt man an die Ellerholzschleuse. Unser Kapitän hat eine sehr eigenwillige Meinung zur Ausbildung zum Schleusenwärter (darauf gehe ich aber jetzt nicht ein). 😉 Jetzt befinden wir uns auf sehr ruhigen Fahrwasser und fahren u.a. an alten, verlassenen Kränen vorbei…

Gut, kürzen wir ab, man fährt irgendwann wieder zurück, vorbei an großen Passagierschiffen wie der Aida oder der Hamburg (ich muss nicht erwähnen, dass es natürlich auch sein kann, dass ggf. auch mal kein Schiff anliegt), an dem Marco-Polo-Tower vorbei (wird auch liebevoll „Dönerspieß“ genannt – warum, wird auf der Fahrt erklärt), durch die Speicherstadt und wieder zurück zu den Landungsbrücken.

Als wir kurz vor der Speicherstadt durch das Neubau-Gebiet gefahren sind, konnte ich meinen Augen kaum trauen: Ist das in der Ferne der Kölner Dom? In Hamburg? Sogar mit Baugerüst?

Dem war natürlich nicht so. Ist die Turmspitze der St. Nikolai – Kirche am Hamburger Hopfenmarkt. 😉 Auch ohne Kölner Dom in Hamburg kann ich diese Fahrt nur empfehlen – es macht unheimlich viel Spaß dem Kapitän auf Norddeutsch zuzuhören. Achja, für Leute, die kein Bier trinken, aber dennoch ein Flensburger „ploppen“ möchten, auf dem Schiff gab es für 2 Euro…

Gruß,

Mika
Mika

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