New York, Teil 1 – …deshalb ist der Zielflughafen wichtig!

Ich gebe zu, die Reise zu diesem Bericht ist aus dem letzten Jahr, aber als ich die Fotos wieder entdeckte, war mir klar: es ist einfach zu schade, diese Bilder nur auf meiner Festplatte zu belassen. Schließlich haben Erinnerungen an tolle Reisen kein Verfallsdatum! Im ersten Teil geht es um die Antwort auf die Frage, warum der richtige Zielflughafen für die Planung enorm wichtig sein kann. So wegen dem Frustfaktor nach 8 Stunden Economy fliegen und ggf. mehreren Stunden Wartezeit, bis man am Immigration-Schalter abgefertigt wurde…

Ja, wir haben es verbockt. Zuerst einen Flug nach New York zum John F. Kennedy International Airport (JFK) buchen um dann festzustellen, dass es in dem Zeitraum kaum noch gute und bezahlbare Unterkünfte in Manhattan gab. War nicht gerade die beste Idee. Wir waren Anfang September (2013) dort, zufällig gastierte dort die New York Fashion Week und die Tennis US Open waren auch bereits voll im Gange (Nein, beides Themen die wir so gar nicht verfolgen und auf dem Plan hatten). Also sind wir schließlich über AirBnB in New Jersey, genauer in Union City, untergekommen.

Der Flughafen Newark wäre da natürlich die bessere und richtige Alternative gewesen. Aber wie schwer kann es schon sein von Queens nach New Jersey zu kommen? Ich sag es euch: 4 Stunden Zeit und 90 Dollar schwer. Wahnsinn. Das passiert uns auch nur einmal. 😉

Für alle, die ggf. das selbe Schicksal ereilen und vom JFK nach New Jersey müssen (und auf öffentliche Transportmittel keine Lust haben): vor dem Ausgang an einem Informationsschalter kann man sich für besagte 90 Dollar für einen Shuttleservice eintragen, der dann auch bis vor die gewünschte Adresse fährt. Der Shuttleservice fährt eigentlich nur die beiden Flughäfen an (JFK <-> EWR), aber mit ein paar Dollar extra, gehts an jede beliebe Adresse. Unsere Fahrt war allerdings etwas anstrengend. Alleine mit dieser Fahrt könnte ich zwei Beiträge verfassen, es lief einfach alles schief – inkl. das sich das Navigationsgerät vom Fahrer ständig verabschiedete. Ich glaube (und hoffe), das ist nicht die Regel. Dennoch macht es Sinn, sich vorher zu erkundigen, welcher Flughafen am Besten angesteuert werden sollte.

Ich möchte dadurch auch unsere Unterkunft in Union City überhaupt nicht schlecht reden und es ist wirkliche eine gute Alternative zu den teuren Unterkünften direkt in Manhattan. Mit dem „Chicken-Bus“ (die Kleinbusse werden wirklich so genannt), die dich fast an jeder Straßenecke einsammeln (vorher informieren, wo welcher Bus fährt), kommst du für 3 Dollar, etwas Spanisch und nach 15 Minuten Fahrzeit direkt am Port Authority Bus Terminal in Manhattan an. Unweit vom Times Square. Das klappt erstaunlich gut und ist auch nachts eine entspannte und sichere Sache (die Busse fahren rund um die Uhr).

Wir sind auch abends in Union City spazieren gegangen und ich war froh, die Kamera dabei gehabt zu haben. Union City liegt direkt am Hudson River und man kann wunderbar auf die Skyline von Manhattan schauen – zugegeben, ein Stativ hätte für eine Langzeitbelichtung sehr geholfen…

Jetzt muss man aber auch sagen, dass Union City nicht gerade die schönste Stadt ist (aber mit dem schönsten Ausblick auf Manhattan), aber auf jeden Fall eine Stadt mit Charme und Charakter. Die Stadt hat viele lateinamerikanische Einwanderer und mit etwas Spanisch kommt man dort sehr gut zurecht. Wie bereits erwähnt, wir sind auch abends noch spazieren gegangen bzw. spät aus Manhattan zurückgekommen und hatten nie das Gefühl, dass es gefährlich wäre…

Da wir tagsüber ausschließlich in Manhattan unterwegs waren, sind wir nur abends durch Union City gelaufen – ich glaube, zu unrecht. Vielleicht holen wir das bei Gelegenheit nach und schauen uns das Städtchen auch mal am Tag an…

Gruß,

 

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