New York, Teil 2 – Das Empire und die Gorillas…

Auf geht’s, hier kommt Teil 2 mit dem Thema: Gorillas sind offensichtlich im Jahre 2014 noch immer ein Problem für das Empire State Building…

Fassen wir aktuell mal die Anreise nach New York (bzw. Union City zu unserer Unterkunft) zusammen: 1 Stunde Anreise zum Flughafen (Düsseldorf) + 2 Stunden früher da sein; 8,5 Stunden Flug (Economy, versteht sich – man will ja „sparen“); 2,5 Stunden Wartezeit am Immigration-Schalter (die eigentliche Abfertigung dauerte keine 5 Minuten); 1 Stunde Wartezeit bis zum Eintreffen des Shuttles und dann 4 Stunden (Irr-)Fahrt mit eben diesem Shuttle. Summe der Reisezeit: 19 Stunden! Das ist mal eine Ansage. Auch wenn ich mich wiederhole, aber die Wahl des Zielflughafens kann entscheidend sein… 😉 Keine Ahnung wie früh oder spät es war (doofe Zeitverschiebung), wir sind nur noch ins Bett gefallen…

Aber, nach jedem Abend folgt ein neuer Morgen! Ok, 5 Euro ins Phrasenschwein. 😉 Was verbinde ich schon seit meiner Kindheit mit Manhattan? Das Empire State Building! Für mich persönlich DAS Wahrzeichen von Manhattan und ein Besuch gehörte da natürlich zum Pflichtprogramm.

 

Da gibt es auch eine kleine Anekdote, als wir auf die Besucherplattform wollten. Meine Frau und ich haben uns vor dem Besuch des Empire State Building noch bei der Magnolia Bakery mit einem Cupcake und einem grandiosen Banana Pudding (der wahre Held dieser Geschichte) gestärkt. Meine Frau hat sich dann noch ein Kuchenmesser gekauft, was ich direkt sicher in meinem Fotorucksack verstaut habe.

Auf zum Empire State Building. Hier brachte unser New York-Pass leider keine zeitlichen Vorteile, alle Besucher wurden durch einen Metalldetektor geschickt und die Taschen ebenfalls durchgeleuchtet. Das dauert eben. Kurz bevor ich meinen Fotorucksack wieder in Empfang nehmen konnte, sprach mich eine Dame vom Sicherheitspersonal an. Da fiel es mir wieder ein – das Kuchenmesser! Wie dämlich von uns, mit einem Kuchenmesser das Empire State Building betreten zu wollen. Ich war Schweißgebadet. Ich sah mich schon auf einer Polizeiwache. Das Kuchenmesser hat die Dame aber überhaupt nicht interessiert. Ich habe das Interesse der Sicherheitsleute geweckt, weil ich außen an meinem Fotorucksack ein Gorilla-Pad (ein Dreibein-Ministativ) angebracht hatte. Gut, nach King Kong kann ich die Abneigung gegen Gorillas nachvollziehen, also Gorilla-Pad abgegeben, Kuchenmesser durfte ich behalten – wer da oben also eine Torte anschneiden will, kein Problem. 😉

Allerdings war es auch ein Kuchenmesser aus Kunststoff und nicht wirklich groß – wenn sich jetzt hier Sicherheitsbedenken breit machen sollten…

Mit dem gelösten Ticket darf man auch abends/nachts noch mal auf das Empire State Building hoch, aber ohne Stativ ist es fast unmöglich, vernünftige Bilder zu machen. Also Kamera zwischen den Lamellen vom Sicherheitsgitter gefummelt und die Kamera auf einen Sockel gelegt und gehofft, das jetzt kein kräftiger Windstoß kommt. Abenteuerlich, leider wurde mein Einsatz nicht wirklich belohnt, alle Bilder sind verwackelt… 🙁

Wie gesagt, ohne Stativ echt schwer da gute Fotos zu machen, zumal da auch viel los ist (wahrscheinlich auch deswegen ein Verbot von Fotostativen) – aber es lohnt sich. Wir waren jeweils fast zwei Stunde da oben und haben auf diese riesige, pulsierende Stadt geschaut. Einfach nur Atemberaubend….

Gruß,

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