Whale Watching in Monterey

Tzä. Das hätte man mir auch mal vorher sagen können, dass so einen Blog betreiben echt Arbeit ist. 😉 Plugin XYZ möchte nicht mit Plugin ZYX arbeiten, ein Update hier, ein Update dort – na, das macht ja Spaß. Gut, irgendwie hab ich das auch schon vorher gewusst, aber wahrhaben mag man so etwas ja dann auch nie wirklich. Dabei möchte ich doch nur bloggen… 😉

#Flashback! Wir schreiben das Jahr 2012 und befinden uns nach einer längeren Autoreise von Los Angeles über die Route 1 in Monterey. Monte…was? Monterey! Gehört zu Kalifornien und liegt etwas unterhalb von San Francisco. Ist in der Nähe von Carmel. Carmel (korrekt muss es heißen: Carmel-by-the-Sea) kann man (muss man aber nicht) kennen, die hatten von 1986 bis 1988 einen recht bekannten Bürgermeister: Clint Eastwood. Zugegeben, ich hab es auch erst vor Ort erfahren. 😉 Aber es soll ja hier um Monterey gehen. Und um Wale…

 

Das mit der Schiffstour in Monterey wurde von uns recht spontan entschieden. Schnell noch bei einer Freundin, die wir ins Los Angeles besucht haben, nach einem seriösen Anbieter gesucht, Plätze und Motel reserviert und die Reise mit dem Auto konnte losgehen. Der Zeitplan war nun etwas stramm(er), aber wir haben es uns dennoch nicht nehmen lassen, über die schöne Route 1 zu fahren. Immer der Küste entlang. Wahnsinn. Ich denke, dafür werde ich noch einen separaten Bericht verfassen.

Wie bereits erwähnt, gestartet in T-Shirt und kurzer Hose bei knapp 30° Grad in Los Angeles, sind wir nach knapp 9 Stunden über die Route 1 bei 10° Grad mit T-Shirt und – mittlerweile – langer Hose in Monterey angekommen. Selbst mit einem Kapuzen-Zipper war es ungemütlich kalt. Wer im September nach Kalifornien reist, rechnet nicht damit, dass eine (dicke) Jacke benötigt wird. Zumindest wir nicht. Also abends noch schnell in einem Outlet zwei Jacken gekauft. Eine gute Entscheidung! Es ging am nächsten Tag früh raus, um 10:00 Uhr mussten wir am Pier sein und unsere Tickets holen. Es war nebelig, grau und verdammt kalt!

Hab ich schon erwähnt, dass ich schnell seekrank werde? Selbst eine Schiffstour auf dem Rhein kann mich mitunter etwas blass werden lassen. Aber egal! Die Chance Wale im offenen Meer zu sehen wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Die kleine Nussschale konnte mich auch nicht davon abbringen. Der Zustand des Wassergefährts war tadellos, aber es war ein eher kleines Boot dazu ein offenes Meer mit (Zitat) „etwas Wellengang“. Na, das kann ja lustig werden (zur Visualisierung ein kleines Video)…

 

 

Wir sind mit einer Meeresbiologin losgeschippert, die uns erklärt hat was für Tiere in dieser Jahreszeit in der Monterey Bay zu sehen sind. Was die Unterschiede zwischen Seehunden, -löwen und -otter sind (ich muss gestehen, ich müsste jetzt noch mal bei Wikipedia querlesen) und noch andere interessante Dinge. Aber ich war auch mehr damit beschäftigt, nicht über die Reling, na, ihr wisst schon… 😉 Fotos wollten auch noch gemacht werden, das hat dann freundlicherweise meine Frau übernommen. Nach knapp einer Stunde wurden wir auch nicht enttäuscht. Mehrere Buckelwale waren zu sehen! Erst nur das Blas, aber dann auch eine kleine Herde. In diesem Moment war alles vergessen – unbeschreiblich!

Was ich wirklich gut fand, die Boote (wir hatten noch zwei, drei andere Boote gesehen) hatten auch stets eine große Distanz zu den Tieren gewahrt. Dennoch war es ein unbeschreiblich schönes Gefühl, diese großen Meeresbewohner in freier Wildbahn zu sehen. Allerdings gab es auch noch andere Tiere, die es zu beobachten lohnt: Pelikane! Die sind auch nicht zu unterschätzen. Riesig und gar nicht so hässlich, wie ich sie mir vorgestellt habe…

Auf der Rückreise zum Hafen wurde natürlich das Wetter besser (sogar deutlich, haben uns noch einen fiesen Sonnenbrand geholt) und die Jacken wurden für den Rest des Urlaubs auch nicht mehr benötigt. Frühstück blieb auch drin…

In diesem Sinne,

Gruß

Mika
Mika

 

 

 

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