Mit dem Auto auf der California State Route – leider im Schnelldurchlauf…

So straffe Zeitpläne sind irgendwie nicht so mein Ding. Lässt sich aber leider nicht immer vermeiden. Dennoch ist es schade, dass wir gerade für die berühmte Route 1 (bzw. der CA-1) oder richtig ausgesprochen der California State Route 1, sowenig Zeit entgegen bringen konnten. Wie bereits im Beitrag Whale Watching in Monterey erwähnt, sind wir von Los Angeles aufgebrochen um am Pazifik entlang nach Monterey und weiter nach San Francisco  zu fahren.


Wir haben uns in einem Bistro/Restaurant in Santa Monica mit einem tollen Sandwich gestärkt. Es war aber schon recht bizarr. Also das Publikum. Das Sandwich war wirklich toll. Aber wahrscheinlich dachten die anwesenden Gäste ebenfalls so über uns. Es war alles vertreten. Geschäftsleute mit Anzug und Krawatte die bei 30° draußen in der Sonne schwitzen, gackernden Desperate Housewives, junge und aufgehübschte It-Girls. Und wir. Eigentlich schon schlimm genug, dass ich den Begriff It-Girl kenne… 😉

Frisch gestärkt haben wir die Reichen und die Schönen hinter uns gelassen und sind in Richtung San Francisco losgefahren. Ziel war es, soviel an der Küste entlang zu fahren, wie möglich. Es war – trotz Zeitdruck – eine gute Entscheidung. Ich habe selten so schöne Abschnitte gesehen. Tolle Natur- und Landschaftsgegebenheiten die wirklich sehenswert sind. Viele der Bilder sind allerdings direkt aus dem fahrenden Auto geschossen und nicht immer 100% getroffen…

Oft konnten wir nicht anhalten, aber an einer Bucht haben wir eine kleine Pause gemacht und viel tierische Unterhaltung bekommen. Die Hörnchen sind – mittlerweile – richtig biestig. Wenn die angelockt werden, es aber nichts zu futtern gibt, schnappen die sich auch gerne mal den Autoschlüssel, der vielleicht aus der Tasche linst. Die krabbeln auch in Handtaschen und Rucksäcke, die auf dem Boden stehen. Auf der ständigen Suche nach Futter. Sie haben kaum Berührungsängste und leider werden sie auch noch immer von Touristen mit Nüssen & Co (bestenfalls) gefüttert. Auch wenn es überall in vielen Sprachen steht, dass man die Tiere eben nicht füttern soll. Ein kleiner Appell, auch wenn es noch so lustig erscheint: Macht es nicht!

Zum Ende hin, knapp 100 Meilen vor Monterey wurde es noch mal so richtig bergig (leider auch mit einem kräftigen Wetterumschwung), mit schönen Serpentinen und Blick auf den Pazifik. Ich kann die Strecke wirklich empfehlen…

Gruß,

Mika
Mika

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