Zu Gast im Zillertal

Abfahrt 4:20 Uhr (morgens!) aus Köln in Richtung Zillertal. Eigentlich war ich der Meinung, dass wir da mindestens 30 Jahre zu früh unterwegs sind. Aber hey, die Feste müssen gefeiert werden, wann und wo sie fallen. Wir waren nämlich auf einer Hochzeit eingeladen. Das Brautpaar verbindet viel mit dem Zillertal, also ist es nicht verwunderlich, dass die Sause auch dort stattfindet. Nach nur 3 Stunden Schlaf (keine Ahnung warum ich vor einer Reise nie so richtig einschlafen kann) und etwas muffig sind wir dann losgefahren um sich keine 10 Minuten später das erste Mal zu verfahren. Manchmal Ständig verfluche ich Köln und die ganzen Baustellen und die daraus resultierende, meist willkürliche Straßenführung. Danach lief es aber ziemlich gut für uns…




  • Unser Landhaus Zeller lag im Tal und zwar im Städtchen Fügen.

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    • Die Station um auf die Holzalm zu gelangen ist in Hochfügen. Autofahrt knapp 20 Minuten von Fügen...

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      Wir sind richtig gut durchgekommen. Unterwegs haben wir uns – dank diesem Internet – ein Café zum Frühstücken ausgesucht. In München-Schwabing. Von der Autobahn runter, Parkplatz gesucht um dann festzustellen: Geschlossen. @Krenn’s – schafft euch mal eine Webseite an, wo solche Infos dann auch zu finden sind. 😉 Macht aber nichts, wir haben einen fantastischen Ersatz gefunden: Die Waldmeisterei (hier noch ein Link zu Kuchen zum Frühstück)!  Schöner Laden, tolles Frühstück, nettes Personal. Kann ich wirklich empfehlen.

      Nach dieser großartigen Stärkung sind wir weiter nach Fügen ins Zillertal gefahren. Ankunft: 14:00 Uhr. Punktlandung. Wir sind im Landhaus Zeller untergekommen und Monika hat uns herzlich empfangen. Unser Zimmer war klein und rustikal eingerichtet, aber sehr sauber und hatte ein richtig bequemes Bett! Das Frühstück ist ebenfalls eher klein gehalten, aber mit tollen Produkten und auf Wunsch schwenkt Monika auch die Rührei-Pfanne. Wir haben uns da wirklich gut aufgehoben gefühlt und das wirklich zu einem tollen Preis, wo eigentlich Hochbetten mit Gemeinschaftsbad auf dem Flur erwartet werden. 😉


      Aber wir hatten ja eine Mission: Feiern. Dafür müssen wir aber erstmal von Fügen nach Hochfügen. Die Fahrt rauf (und später wieder runter) habe ich festgehalten und ein Video im Zeitraffer erstellt. Leider war bis auf den Anreisetag das Wetter ziemlich schlecht. Viel Nebel, Regen und später sogar Schnee. Schnee! Im September!

      Eine ganz schöne Fahrerei für Ungeübte. Ich hatte aber meinen Spaß mit dem Auto rauf- und runterzufahren. Da bin ich dann tatsächlich auch gefahren und nicht – wie üblich – meine Frau.

      Was soll ich sagen – ohne zu sehr ins Detail zu gehen? Die Hochzeit war wirklich schön! Die Holzalm (von Hochfügen nur mit dem Sessellift oder im Sommer mit einem Shuttle erreichbar), Hochfügen, die Kühe – es hat alles „gepasst“. Im übrigen wurden wir sehr oft dort gefragt, „ob’s passt“. 😉 Ich kann mich mit dem rustikalen Essen dort sehr anfreunden (Tiroler Gröstl, Käsespätzle bis hin zum Kaiserschmarrn) – wirklich lecker!

      30 Jahre werden wir wohl nicht mehr warten, bis wir uns noch mal in die Berge begeben, aber tatsächlich sind uns Städte sowie Strand und Meer irgendwie lieber. Aber was heißt das schon… 😉


      Achja, und wegen den Kühen (und bitte nicht allzu ernst nehmen):

      Ich hoffe die Kuh nimmt es mir nicht übel, dass ich da etwas distanzlos war.

       

      Noch eine kleine Info: Alle Bilder sind nur mit meinem Mobile entstanden – ich hoffe aber, dass es passt… 😉

      Gruß,

      Mika
      Mika

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